CÓRDOBA - GESCHICHTE PUR

MEINE LIEBE CÓRDOBA

Hallo lieber Andalusienfreund,

heute möchte ich dich mitnehmen in meine Stadt. Nein, nicht nach Puente Genil, das ist mein sogenanntes Pueblo. Meine Stadt ist Córdoba. Denn in Spanien gehört jedes Dorf zu einer Großstadt, Und Puente Genil gehört eben zur Region Córdoba..

Ich bin früher gerne mit meiner Familie oder meinen Freundinnen nach Córdoba gefahren und habe die Stadt genossen. Córdoba ist einfach eine dieser Städte, in denen man noch die Geschichte spürt. Sowohl die jüngere, christlich geprägte, als auch die viel ältere muslimische.

 
ALTSTADT - PUENTE ROMANO - MEZQUITA

Córdoba - Andalusien - SpanienFrüher konnte man bis vor die Tore der Altstadt fahren und auf kleinen Nebenplätzen parken. Das würde ich euch heute nicht mehr empfehlen. Wir mussten bei unserem letzten Besuch die teure Erfahrung machen, dass die Stadt gerne auf Mietwagen schielt.

Ich liebe es über die Puente Romano zu laufen, mit ihren fliegenden Händlern und den Musikern. Es ist einfach eine ganz besondere Stimmung: total wuselig und dennoch familiär. Im Hintergrund tut sich die Skyline von Córdoba auf, und nimmt mir jedes Mal aufs Neue den Atem. Mittendrin die Mezquita (Moschee). Ich kenne wenig Gebäude die so viel Geschichte in sich vereinen. Unscheinbar von außen mit seinen abweisenden Mauern. Grandios und überbordend von innen. Maurische Architektur und Bogenlandschaften die sich mit christlichen Elementen mischen.
Was ich aber am meisten liebe, ist der Orangengarten im Innenhof. Durchzogen von alten Steingräben, die zur Bewässerung dienten. Mit kleinen Springbrunnen und dem umlaufenden Säulengang. Ein Ort zum Verweilen und Ruhe finden. Generell ist die Mezquita sehr gut besucht, deswegen kann ich euch nur raten ganz früh da zu sein oder die Mezquita, Córdoba und Andalusien außerhalb der Hauptreisezeiten zu besuchen. Da habt ihr dann Vieles für euch.

PER PEDES IN DIE STADT EINTAUCHEN
Ausflug nach Córdoba.Ich habe sogar einen kleinen Essenstipp, nachdem ihr in der Mezquita wart. Verlasst die Moschee durch den nordöstlichen Eingang. Und schon steht ihr vor der traditionsreichen Bar Taberna Santos. Versucht hier unbedingt die Tortilla. Hier bekommt ihr ein richtig großes Stück, sehr lecker. Nehmt noch eine Schale Salmorejo dazu und setzt euch auf die Stufen gegenüber und schaut dem Treiben der Stadt zu,

Danach solltet ihr das machen, was sich für eine gute Stadterkundung gehört: viel laufen.
Die engen Gassen, die kleinen Plätze, die sich immer wieder plötzlich auftun, erkundet man am besten und mit den besten Eindrücken fußläufig. Es ist einfach wunderbar, wenn man hinter eine der vielen offenen Türen lunzt und die blumenbehangenen Innenhöfe bestaunen kann. Wenn ihr im Mai vorbeischaut, dann auf jeden Fall ganz dick das festival de los patios in den Kalender eintragen. Das müsst ihr gesehen haben. Die Hausbesitzer öffnen hier ihre Hinterhöfe und präsentieren diese in vollster Pracht. Viele, viele blühende Blumen lassen einem das Herz aufgehen.


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