KARTOFFELFEST IN ELTE

DAS KARTOFFELFEST IN ELTE - EIN EINBLICK VON MEINEM MANN SIMON

Liebe Freunde des andalusischen Lebensgefühls,

heute darf ich euch lokal entführen in meinen Geburtstort Elte in Westfalen. Gelegen in der Nähe von Münster wird man hier sehr beschaulich und „fernab vom Weltgetöse“ groß, wie es im Schützenlied der hiesigen Gilde heißt.

Und genau so fühlt sich unser Kartoffelfest an, welches von heimischen Vereinen schon über ein Viertel-Jahrhundert ausgestattet wird.


DER GUTE ZWECK

Der „Freundeskreis Pater Vincent e.V.“ ist auch schon lange Jahre dabei und unter seiner Schirmherrschaft verkauft auch meine Frau Inma nun schon im siebten Jahr unser Olivenöl. Und spendet einen Teil der Erlöse an Pater Vincent aus Uganda. Zustande kam das, als meine Schwester vor vielen Jahren nach einem halben sozialen Jahr Pater Vincent erstmals nach Elte brachte. So war die Idee schnell geboren, dass das Kartoffelfest doch auch einen Teil dazu beitragen könne, den Menschen in Uganda zu helfen.


ELTE - LANDWIRTSCHAFT - KARTOFFELN


Stellt euch Elte als ein Dorf mit gut 2.500 Einwohnern vor, viele davon im landwirtschaftlichen Bereich unterwegs. Die Kartoffel hat hier schon immer eine wichtige Rolle gespielt. Und da war es nur logisch, einen Termin zu finden, an dem man sich einmal im Jahr an ihrer Kulinarik vergehen kann. Die Brödelkes, kleine Kartoffeln in Speck und Zwiebeln, gehören schon immer dazu. Genau wie die Reibeplätzchen mit Apfelmuss.
Die Kinder spielen auf den ausgestellten, teils über 100 Jahre alten Treckern. Das alte Kettenkarussell läuft und die Vereinsjugendlichen bemalen Kindergesichter und geben Gewinne beim Schokoladenwerfen aus. Mein Vater, eng befreundet mit Pater Vincent, betreut die Tombola und lässt die Besucher schätzen, wie viele Kartoffeln wohl in diesem Jahr im ausgestellten Aquarium Platz gefunden haben.


ANDALUSIEN - OLIVENÖL

Inma überraschte viele Besucher und auch alt Eingesessene mit Ihrem Vorhaben ausgerechnet auf einem gut bürgerlichen Fest rund um die beliebte Knolle südländisches Flair einzustreuen. Auf eine gekochte Kartoffel gehört nach westfälischer Tradition eine ordentlich cremige Soße, in der Regel mit viel Sahne. Mindestens aber ein Stück Butter mit Salz. Das aber gerade ein guter Schuss Olivenöl den Unterschied und ganz neue Geschmackerlebnisse bringen kann, durften schon viele Landfrauen und ihre oft skeptischen Männer in den letzten Jahren erfahren. Ich bin immer wieder aufs Neue begeistert, wenn ich sehe, dass sich jedes Jahr bekannte Gesichter an Inmas Stand wieder für das Jahr eindecken. Und die Anhängerschaft wird immer größer und straft den alten Spruch „Wat de Bur nich kennt, dat frett he nich!“ Lügen straft.


DAS GÜTESIEGEL "MADE BY INMA"

Trotz des nicht ganz so tollen Wetters machten sich wieder etliche Besucher auf und kamen auch bei Inma in ihrer neuen Hütte vorbei (die ihr zum Weihnachtsmarkt übrigens wieder sehen werdet) und probierten unsere drei Olivenöle und den super dazu passenden Balsamico-Essig.
Ein Stück Brot zum Eintauchen und schon waren viele Kunden überzeugt das Abenteuer mediterranen Geschmacks mit nach Hause zu nehmen. Neben dem Geschmack wird den Besuchern aber auch die Story dahinter immer wichtiger. Fragen zur Herkunft des Olivenöls, wie es produziert wird und was man alles damit machen kann, werden immer häufiger.

Und da kann Inma immer aufs Neue mit Ihren Geschichten faszinieren. So sind die Menschen bei all der schlechten Presse zu gepanschtem Öl der letzten Jahre begeistert, jemanden kennen zu lernen, der den ganzen Prozess, vom Bewässern und Schneiden der Bäume über die Ernte bis zum Verkauf an den Endkunden komplett begleitet und mit Ihrem Namen für dieses Produkt steht. Eben Familientradition.
Kommt doch gerne im nächsten Jahr einmal vorbei. Ich garantiere euch viel neues um die olle Knolle und viele begeisternde Insights rund um das Thema Olivenöl von meiner Frau Inma.

Euch eine gute Zeit, euer Simon!


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