PUENTE GENIL - OPTIMI OLEI EMPORIUM

PUENTE GENIL - OPTIMI OLEI EMPORIUM

Olivenöl aus Spanien, noch genauer aus Puente Genil, wird schon seit jeher als eines der besten Olivenöle der Welt gefeiert. Nicht umsonst bekam Puente Genil den Titel OPTIMI OLEI EMPORIUM schon im Jahre 1936 verliehen, was so viel heißt wie "DER BESTE ORT FÜR OLIVENÖL".

Umso mehr bin ich stolz Puente Genil meine Heimat nennen zu dürfen.


Zum einen ist hier das Klima einfach perfekt für unser EL ANDALUZ Olivenöl. Es ist mediterran mit Temperaturen von über 40 Grad im Sommer, was ideal für den intensiven und unnachahmlich fruchtigen Geschmack unserer Olivenöle ist. Aber auch die Winter sind frostig, da pendelt das Thermometer schon mal um den Gefrierpunkt. Lacht nicht! Für mich ist das sehr kalt ;)

Wasser in Form von Regen gibt es bei uns dennoch. Ca. 400 Liter / Quadratmeter pro Jahr fallen vom Himmel, etwas weniger als die Hälfte des Regens in Deutschland.

Bevor wir zur Geschichte des spanischen Olivenöls kommen, hier noch ein paar Fakten:  Puente Genil hat knapp über 30.000 Einwohner, ist Teil der Campina Sur Cordobesa und gehört somit der Provinz Córdoba, Andalusien an. Es liegt super zentral und ist perfekt an die anderen Städte angebunden. Definitiv eine Reise wert.

 

OLIVENÖL & SEINE GESCHICHTE

Olivenöl hat eine lange Geschichte.Die Grundlage legten Zivilisationen wie die Römer, Ägypter und Phönizier. Diese begannen mit großflächigen Pflanzungen von Olivenbäumen und dem Pressen der Olive zur Extraktion des Öls.
Es waren schließlich die Phönizier, welche das Wissen um die kommerzielle Nutzung der Olive im 11. Jahrhundert v. Chr. zu uns auf die iberische Halbinsel nach Andalusien brachten. So wurden wir zur weltgrößten Produktionsstätte für dieses kostbare Gut.

Verrückt, dass man anfangs nur für den Export ins Imperio Romano - also unter anderem England, Frankreich, Deutschland und die Schweiz - anbaute. Teils wurde sogar bis nach Indien geliefert. Olivenöl war auch damals schon ein absolutes Luxusgut mit vielfältigen Anwendungs-Möglichkeiten. So wie heute verwendete man es auch damals schon nicht nur zum Essen, sondern auch in Kosmetika, medizinischen Produkten oder auch in Seifen.


Olivenöl in Andalusien.Den Schlüssel zum großen Erfolg des spanischen Olivenöls hatten die Araber im Gepäck. Sie verbesserten die Anbautechnik, wussten über die beste Bodenbeschaffenheit sowie das ideale Klima Bescheid und entwickelten insbesondere die Tinajas, die Keramikgefäße, in welchen die Oliven zum Verzehr fermentiert werden, weiter. Auch die Produktpalette erweiterte sich noch einmal wesentlich.

Der große Hype kam im 19. Jahrhundert durch verbesserte Transportbedingungen. Ein groß angelegtes Schienennetz verhalf dem Olivenöl zur Eroberung von ganz Spanien.

Heute findet man es mehr oder minder auf der ganzen Welt. Aber seine Wiege hat es in unseren mediterranen Gebieten, wo auch heute noch der Großteil der Produktion stattfindet. Nicht umsonst gilt Spanien als das Land mit den meisten Olivenbäumen und der größten Olivenölproduktion der Welt. Die größten Anbaugebiete sind Badajoz, Jaén, Sevilla und - wer hätte es gedacht - Córdoba und somit Puente Genil.


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